** Selbstheilungskräfte aktivieren* * Lebenskrisen bewältigen**

Hypnotherapie

Heilhypnose die Ganzheitstherapie

Die Hypnose ist seit 4000 Jahren als Heilverfahren bekannt. Seit ihrer wissenschaftlichen Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert wurde sie teils überschwenglich gelobt, teils dem Okkultismus zugeordnet. Aufgrund der Forschungen der letzten Jahre und der Erkenntnisse aus den anderen Bereichen der Psychologie ist es an der Zeit, mit alten Vorurteilen aufzuräumen und die neuen Möglichkeiten und Techniken der Heilhypnose vorzustellen.

Was ist Hypnose wirklich?

Obwohl der Ausdruck "Hypnose" sich aus dem griechischen Wort Hypnos = Schlaf herleitet, sind zwischen ihr und einem Schlafzustand grundlegende Unterschiede. (Es gibt heute keine einheitliche Definition der Hypnose)
Die Hypnose kann man als einen Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsschärfe bezeichnen. Sie ist letztendlich eine verstärkte Suggestion oder auch Konzentration. In der Hypnose werden durch den Therapeuten in der zu behandelnden Person bestimmte Vorstellungen erzeugt, die dazu dienen, die negative Fehlsteuerung aufzulösen, d.h. die innere Ordnung wieder herzustellen. Dieses Ziel wird durch eine vorübergehende Ruhigstellung und Entspannung sowie eine damit verbundene Bewußtseinserweiterung erreicht. Während Umweltreize in den Hintergrund treten, werden die vom Therapeuten gegebenen Suggestionen vom Unterbewußtsein intensiv aufgenommen und in entsprechende Handlungen umgesetzt.

Es ist heute allgemein bekannt, dass der Ursprung von einem Großteil aller Erkrankungen im psychosomatischen Bereich zu suchen ist. Es handelt sich also um seelische Störungen, die sich in körperlichen Leiden manifestieren. Wir alle sind Tag für Tag und Stunde für Stunde positiven und negativen Suggestionen ausgesetzt. Besonders empfindsame Menschen geraten durch ständige negative, zerstörerische Beeinflussung aus ihrem seelisch-geistigen Gleichgewicht und werden krank. Ist es da nicht logisch, dass diese Krankheiten am besten auf dem Weg behandelt werden, auf dem sie entstanden sind? Die Heilhypnose hat die Aufgabe, eine im Unterbewußtsein des Menschen verankerte negative Programmierung auszulöschen und durch eine positive Suggestion zu ersetzen. Wird letztere vom Unterbewußtsein der betreffenden Person angenommen, ist in kurzer Zeit die innere Ordnung und Harmonie wiederhergestellt und die Krankheitserscheinungen können sich auflösen. Die Heilhypnose stellt somit den einfachsten, oft kürzesten und ungefährlichsten Weg zur Stabilisierung des Menschen dar, und zwar ohne Medikamente mit deren schädlichen Nebenwirkungen.

Bei welchen Erkrankungen und Leiden ist die Hypnosetherapie angezeigt?

Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete sind: Ängste (Lampenfieber, Platzangst, Prüfungs- und Schulängste usw.) allergische Erkrankungen, nervöse Störungen, Konzentrationsmangel, Lähmungen, Bettnässen, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Magersucht, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Schmerzzustände, seelische Störungen wie Depressionen, Sprachstörungen, Suchtkrankheiten, Fettleibigkeit u.a. Darüber hinaus wird Fremd- und Selbsthypnose mit Erfolg zur Steigerung körperlicher und geistiger Leistung, zur Erhöhung der Kreativität, zur Verbesserung der Lernfähigkeit, zur Wahrheitsfindung, zur Lösung von bewußten und unbewußten Problemen und zur Selbstfindung eingesetzt.

Welche Arten von Hypnose gibt es?

Zu therapeutischen Zwecken genügt meist die Anwendung von zwei Hypnosearten: die Suggestionshypnose und die aufdeckende Hypnose. Bei der Suggestionshypnose wird der zu behandelnden Person eine positive Suggestion eingegeben, die diese zu ihrer eigenen Vorstellung bzw. zu ihren eigenen Gedanken macht. Da jeder Gedanke das Bestreben hat, sich zu verwirklichen, wird die wiederholt eingegebene Suggestion über kurz oder lang Wirklichkeit werden und somit Änderungen in Geist und/oder Körper hervorrufen.

Die Ursachen von Persönlichkeitsstörungen sind häufig in der Kindheit zu suchen. Sie können vollkommen vergessen oder aus dem Bewußtsein verdrängt sein und trotzdem das jetzige Verhalten bestimmen. Durch die Technik der aufdeckenden Hypnose ist es möglich, die im Unterbewußtsein lagernden Vorfälle an die Oberfläche zu bringen und durch Einschaltung des Verstandesbewußtseins zu verarbeiten. Damit können schwerwiegende und tiefsitzende Probleme wirksam behoben werden.

Birgt die Heilhypnose Gefahren in sich?

Auch heute haben noch viele Menschen eine völlig falsche Vorstellung von der Hypnose. Die Auffassungen basieren meist auf falschen Informationen, Aberglaube oder dem persönlichen Erlebnis mit einem Bühnenhypnotiseur. Immer wieder stoßen wir auf die Angst vor Beeinflussung des Charakters, Angst vor Mißbrauch, Angst, die Selbstkontrolle zu verlieren, Angst vor einer ungewollten Beichte, Angst vor Abhängigkeit vom Therapeuten und nicht zuletzt die Angst, nicht wieder aus der Hypnose zu erwachen.

Für die Durchführung einer Heilhypnose ist nur ein leichter oder mittlerer Zustand der Tiefenentspannung erforderlich, in dem der Patient jederzeit Herr seiner selbst ist, alles, was um ihn herum geschieht, genauestens registriert und die Kontrolle darüber hat, was er im hypnotischen Zustand aussagt. Da der Ablauf der Hypnose einschließlich der einzugebenden Suggestionen grundsätzlich vorher mit dem Patienten besprochen wird, besteht keinerlei Gefahr einer ungewollten Beeinflussung. Sollte eine Suggestion den moralischen und ethischen Werten des Patienten zuwider laufen, werden diese vom Unterbewußtsein abgewiesen und der Hypnosevorgang automatisch unterbrochen.

Die Angst, nicht wieder aus der Hypnose zu erwachen, ist völlig unbegründet, denn bei einem aus welchen Gründen auch immer entstehenden Kontaktverlust zum Therapeuten geht der hypnotische Zustand in einen natürlichen Schlaf über.

Wie erleben wir den hypnotischen Zustand?

In einem vorausgehenden Gespräch werden von Patient und Therapeut das angestrebte Ziel und ein Plan für die Hypnosebehandlung erarbeitet bzw. festgelegt. Die Hypnose erfolgt auf einem Sessel oder auf einer Liege. Durch eine vom Therapeuten eingegebene Suggestion der Schwere und Müdigkeit sinkt der Patient nach kurzer Zeit in einen angenehmen Zustand völliger Ruhe und Entspannung. Je länger der Patient sich auf die Stimme des Behandlers konzentriert, umso stärker

wird das Gefühl der Schwere und Schläfrigkeit, wobei alle Außenreize zurücktreten, d.h. kaum mehr wahrgenommen werden. In diesem Zustand erhält das Unterbewußtsein die zur Behandlung der Erkrankung erforderlichen Suggestionen, oder es werden die zur Erforschung der Problematik notwendigen Fragen an das Unterbewußtsein gerichtet. Am Schluß der Sitzung zählt der Therapeut bis zu einer bestimmten Zahl, und der Patient kann seine Augen wieder öffnen, er fühlt sich wohl und entspannt, wie nach einem erholsamen Schlaf.

Warum kommt es bei der Hypnosebehandlung so sehr auf das Vertrauen an?

Wie in kaum einer anderen Behandlungsart als der Hypnose ist der Erfolg so entscheidend von dem "Miteinander" abhängig. Diese "Beziehung" kann allerdings nur entstehen, wenn der Therapeut in der Lage ist, dem Patienten das Gefühl der Geborgenheit und des Vertrauens zu vermitteln, und der Patient in der Lage ist, sich von Zweifeln zu lösen.
Oftmals wird nach Vereinbarung der Heilhypnose mit dem Glauben gefragt: Auch hier kann man ganz beruhigt sein. Es wird ja nichts anderes suggeriert, als das, was Sie sich wünschen. Durch Ihren Glauben an das Positive unterstützen Sie den Heilerfolg. Ich zitiere hier immer das Neue Testament, wo die Frau zu Jesus sagt: Herr, ich danke dir, dass du mich geheilt hast! Daraufhin sagt Jesus: Nicht ich habe dich geheilt, sondern dein Glaube hat dich geheilt, deinem Glauben ist nichts unmöglich! So gibt es viele Stellen im Neuen Testament, wo Jesus mit der guten Suggestion geheilt hat, das heißt, Heilimpulse im Körper des Gläubigen gesetzt hat. Aus diesem Grund kann die Heilhypnose auch vom Strenggläubigen nicht nur als unbedenklich, sondern als eine seiner Haltung entsprechende Therapie angesehen werden.

Die Heilhypnose oder Hypnotherapie ist eine lösungsorientierte Kurzzeittherapie und erfordert in den meisten Fällen nicht mehr als 8-10 Sitzungen.

In meiner Praxis hat sich als prozessunterstützende Maßnahme die Gabe von individuell ausgewählten Homöopathischen Mitteln erfolgreich bewährt.

 


© 2002-13 Brigitta Kottmeier
Designed by: PaulsNet